Besonders Hörspielfreunde kennen das Problem: Im Radio läuft eine gute Sendung, aber man kann nicht zu Hause sein, um sie zu hören. Doch deshalb muss man nicht auf den Hörgenuss verzichten. Unsere Tipps können Ihnen helfen:

Für das Archivieren eignen sich verschiedene Datenträger, allen voran natürlich das Tonband. Es ist nach wie vor das physikalisch beständigste. Moderner ist natürlich der CD-Recorder, nicht zuletzt, weil er das Bindeglied zwischen Radiomitschnitt und Computerbearbeitung bzw. -archivierung bilden kann. Aber Vorsicht: 1 Stunde Hörspiel bspw. benötigt ca. 600 MB auf der Festplatte, passt aber andererseits auch auf eine CD-ROM.
Derart große Dateien müssen, um handhabbar zu sein, komprimiert werden. Hierzu eignet sich das Format MP3: Unter Musikfreunden ist dieses Format heftig umstritten, da bei der Kompression Töne bestimmter Frequenzbereiche herausgefiltert werden - wer nur Wortbeiträge oder Hörspiele aufnimmt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen. MP3 erlaubt es , Sounddateien über das Internet auszutauschen und diese auch auf speziellen externen Geräten (MP3-Player) abzuspielen.
Weitere Hinweise und nützliche Tipps in der Newsgroup de.comp.audio.
Radio, das bedeutet auch heute noch größtenteils Empfang über UKW (Ultrakurzwelle) im Frequenzbereich 87,5 bis 108 Mhz. Hier senden die öffentlich-rechtlichen Wegen der bei digitalen Abstrahlung zusätzlich möglichen Daten- und Informationssysteme richten die Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf den Einsatz in Autoradios, der Heimbereich wird leider etwas vernachlässigt. Auch ist die Reichweite all dieser Sender begrenzt, und das bedeutet für den Freund der kulturorientierten Programme, dass er nicht mehr Sender als über UKW empfangen kann. Der Kabelanschluss bietet immerhin die Möglichkeit, durchschnittlich 7 Kulturprogramme empfangen zu können (also ca. ein Drittel der Programme in unserem Angebot).
Programme ebenso wie die vielen lokalen und regionalen Privatstationen. In den nächsten 10 bis 15 Jahren soll UKW jedoch durch digitale Plattformen ersetzt werden. Zwei konkurrierende Systeme stehen im Wettbewerb miteinander:
Baden-Würtemberg). Ein DAB-Sender deckt ein kleineres Gebiet ab als ein UKW-Sender.
Wer die ganze Breite des deutschsprachigen Kulturradios empfangen will, der muss auf Satellitenempfang ausweichen. Über
Schließlich ist das Internet eine interessante Plattform für den Radioempfang (eine Datenbank mit über 9000 im Netz vertretener Stationen hält das Massechusetts Institue of Technologie bereit: http:wmbr.mit.edu/stations/list.html ): Nach Installation des RealPlayer, dem am häufigsten verwendeten Plug-in, stehen hunderte von nationalen und internationelen Stationen zu Auswahl bereit. Noch mag das Radiohören am PC ungewöhnlich - und klanglich oft noch unausgreift - sein, doch dieser Empfangsweg bietet auch eine gute Möglichkeit, interessante Sendungen zu archivieren.
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de.rec.hoerspiel
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